Am 25. und 26. April findet die Bundeskonferenz des BDAS Deutschland in der Alevitischen Gemeinde Frankfurt am Main statt. Gastgeber in diesem Jahr ist der BDAS Frankfurt. Delegierte der aktiven BDAS Hochschulgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet treffen sich an diesem Wochenende, um zentrale Anliegen der Verbandsarbeit zu besprechen und richtungsweisende Entscheidungen für die zukünftige Entwicklung der alevitischen Studierendenarbeit zu treffen.
Als höchstes beschlussfassendes Gremium des BDAS Deutschland bildet die Bundeskonferenz den zentralen Ort der gemeinsamen Beratung und demokratischen Willensbildung. Hier werden inhaltliche Schwerpunkte diskutiert, Erfahrungen aus der Arbeit der Hochschulgruppen zusammengeführt und organisatorische Fragen des Verbandes entschieden. Zugleich stärkt die Konferenz den bundesweiten Austausch und die Zusammenarbeit der alevitischen Studierenden.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt ist in diesem Jahr die Nachwahl der Position der Schriftführerin im Bundessprecheri*nnenrat. Berfin Korkmaz, die dieses Amt bislang ausübte, wurde als kooptiertes Mitglied des BDAS in den BDAJ Deutschland entsendet. Mit der Übernahme dieser neuen Aufgabe auf Bundesebene wird ihre bisherige Funktion im Bundessprecher*innenrat im Rahmen der Bundeskonferenz neu gewählt.
Die Konferenz wird zugleich von einem Moment des gemeinsamen Erinnerns begleitet. Im Rahmen der Bundeskonferenz wird Sîdar Cem Kalkan gedacht, einem ehemaligen Mitglied des BDAS Frankfurt, der vor Kurzem völlig unerwartet verstorben ist.
Sîdar wird von vielen Weggefährt*innen als ein besonderer Mensch in Erinnerung behalten. Er begegnete anderen mit großer Herzlichkeit, Offenheit und einem tief verankerten Sinn für Gerechtigkeit. Sein Engagement für die Gemeinschaft war geprägt von Überzeugung, Verantwortungsbewusstsein und dem aufrichtigen Wunsch, zu einer solidarischen und gerechten Gesellschaft beizutragen.
Die diesjährige Bundeskonferenz in Frankfurt am Main steht damit nicht nur für die inhaltliche Weiterentwicklung der alevitischen Studierendenarbeit, sondern auch für das gemeinsame Erinnern und den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft. In diesem Sinne bietet sie Raum für Austausch, Begegnung und neue Impulse für die zukünftige Arbeit der Hochschulgruppen.