BuKo 2015 - in Heidelberg

 

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Die BuKo war eines der wichtigsten Ereignisse im Jahr 2015. Neben zahlreichen anderen Beschlüssen wurde hier das lang diskutierte "Grundsatzprogramm - Unser Selbstverständniss" verabschiedet mit grundsätzlichen Positionierungen zu zahlreichen Themenfeldern. Zudem fanden Wahlen statt.

 

 

 

 

Beschlüsse

  • Grundsatzprogramm

    Nach über einem Jahr Beratung in unterschiedlichen Gremien, hat der BDAJ ein Grundsatzpapier mit seinem Selbstverständniss und grundsätzlichen Positionen zu vielen Themen beschlossen. Dieses könnt ihr hier herunterladen.

  • Satzungsänderung

    Die aktuelle Satzung mit allen beschlossenen Änderungen der BuKo 2015 findet ihr hier.

  • Überarbeitete Geschäftsordnung

    Die angepasste und gegenderte Geschäftsordnung des BDAJ, wie sie auf der BuKo 2015 beschlossen wurde findet ihr hier.

  • Leitantrag für 2015-2017: Alevitisch ist, wenn der Mensch im Mittelpunkt steht

    Gemäß der alevitischen Lehre steht der Mensch im Zentrum des Seins. Gerade in der heutigen Zeit ist dieser Leitgedanke aktueller denn je: Denn das Wohl des Menschen und der Allgemeinheit wird in nahezu allen Entscheidungen – sei es politischer, wirtschaftlicher, ökologischer oder gar gesellschaftlicher Natur – subsidiär betrachtet. Vor allem soll das Thema Flüchtlinge aufgegriffen und dies in der Bildungs- sowie in der Öffentlichkeitsarbeit präsent gemacht werden. Der BDAJ soll seine Ortsjugenden in Seminaren und Schulungen für dieses Thema sensibilisieren und versuchen, bestmögliche Unterstützung von Flüchtlingen als selbstverständlichen Teil der künftigen Jugendarbeit zu etablieren. Der BDAJ soll seinen Beitrag dazu leisten, junge Flüchtlinge bei uns in Deutschland willkommen zu heißen. Denn kein Mensch ist illegal – refugees welcome!

  • Bekanntmachung der Anerkennung als Religionsgemeinschaft

    Der BDAJ setzt sich dafür ein, dass ein breiteres Bewusstsein dafür geschaffen wird, dass die Alevitische Gemeinde Deutschland eine nach dem Grundgesetz anerkannte Religionsgemeinschaft ist. Die Mitglieder des BDAJ sowie die Öffentlichkeit sollen dafür sensibilisiert werden.

  • Umbenennung der Sivas-Doku-AG

    Die "Sivas-Doku-AG" wird in "Medien-AG" umbenannt. Da die Ziele, die in der Sivas-Doku-AG gesetzt wurden, nicht realisierbar sind, doch das Konzept als solches ausbaufähig ist, sollte sich eine Medien-AG gründen und vorerst Imagevideos über den BDAJ drehen.

  • Aufhebung der Zone Ma-AG

    Die Zone Ma AG wird aufgehoben.

  • „Lernt mit uns – läuft bei uns! Nachhilfe in der alevitischen Gemeinde“

    Der BDAJ Bundesvorstand unterstützt den BDAS dabei, ein bundesweites Nachhilfenetzwerk aufzubauen, das mit Hilfe/ Unterstützung BDAS Hochschulgruppen und den BDAS Ortsgruppen umgesetzt werden soll.

  • Einnahmen der Fördermitglieder gerecht verteilen

    Analog zu dem Verfahren von Mitgliedsbeiträgen der Ortsjugenden sollen auch die Einnahmen aus den Fördermitgliedschaften in einem gerechten System zwischen der Bundesebene und den Regio-nalverbänden verteilt werden. Die jeweiligen Beiträge der Fördermitglieder sollen ab dem 01.02.2016 in einem Verhältnis von 50:50 an den Bundesverband und dem Fördermitglied zugehörigen Regionalverband entrichtet werden.

  • Konferenzen neu gestalten

    Die Delegiert_innen der BundesKonferenz beschlossen, dass jede Konferenz mit alevitischen Symbolen ausgestattet wird und die Gestaltung des Raumes „alevitisch“ sein soll.

  • Halbjährlicher Bericht vom Bundesvorstand

    Wir schlagen einen halbjährlichen Bericht in Form eines Newsletters vor, der vom BDAJ Bundesvorstand an die Ortsvereine geht.

  • Zone MA – Ich will überleben

    Die Delegiert_innen der BundesKonferenz beschlossen, dass der Bundesvorstand des BDAJ sich aktiv für die Erhaltung und Wiederbelebung der vom Aussterben bedrohten Sprache „Zazaki“ (Kirmancki, So be) einsetzt.

  • Änderungsantrag 2012.11: Ein Leben ohne Hürden – ein Leben voller Gleichheit

    Kein Leben ist wertvoller oder minderwertiger als ein anderes. Niemand hat das Recht, darüber zu urteilen, ob jemand es verdient, auf eine bestimmte Art und Weise zu leben oder nicht, nur weil die entsprechenden Umstände betroffener Menschen für andere ungewohnt oder unverständlich erscheinen. Daher muss jedes Leben nicht nur akzeptiert, sondern auch respektiert und vor allem geehrt werden. Dies gilt insbesondere für das Leben von Menschen mit Behinderung. Aus diesem Grund heraus setzt sich der BDAJ, als Vertreter alevitischer Ideale und Wertevorstellungen, für die Gleichstellung jeden Lebens ein und sorgt durch seine Bildungsarbeit dafür, junge Menschen von Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung zu befreien und die Idee der Gleichheit durch Inklusionsmaßnahmen zu fördern. Denn Inklusion geschieht nicht von selbst! Dazu bemüht sich der BDAJ um eine Kooperation mit einem Verband, das sich für die Interessen von Menschen mit Behinderungen einsetzt und unterstützt solche bei der Umsetzung eines Lebens ohne Hürden. Denn: Wir Menschen sind alle eins, egal unter welchen Umständen wir auch leben! Um gemeinsam Barrieren zu überwinden, soll der BDAJ bundesweit Jugendliche mit Behinderungen aus den Ortsjugenden auffordern sich bei Interesse zu melden und sie dann vernetzen. Das Netzwerk soll dazu dienen, dass jungen Menschen mit Behinderungen ein Austausch ermöglicht wird, sie als beratende Experten in diesen Fragen angesprochen werden können und in Zukunft Seminare und Workshops angeboten werden, die barrierefrei mit der Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse gestaltet werden sollen. Somit wird sich der BDAJ auch gegenüber Jugendlichen mit besonderen Herausforderungen öffnen und sie in den Verband inkludieren.

  • Arbeitsgruppe Inklusion

    Der BDAJ gründet eine Arbeitsgruppe, die sich intensiv mit den Problemen und Chancen von körperlich und geistig benachteiligten Personen beschäftigt und versucht, diese in geeigneter Weise dazu zu motivieren, aktiv am Verbandsleben teilzunehmen. Weiterhin fragt der BDAJ Bundesvorstand künftig mindestens acht Wochen vor der BuKo in den Untergliederungen ab, ob sie Jugendliche mit körperlicher Benachteiligung zur BuKo entsenden werden, für deren Partizipation an der Gremienarbeit spezielle Vorbereitungen (z.B. Barrierefreiheit, Sitzanpassungen, Dolmetscher_innen, Essensvorschriften…) getroffen werden müssen. Die gegebenenfalls entstehenden Mehrkosten übernimmt in diesem Zusammenhang immer die Gesamtheit aller Mitgliedsverbände.

  • AG Junge alevitische Frauen in Deutschland

    Der BDAJ gründet in Kooperation mit dem Bund der Alevitischen Frauen in Deutschland die Arbeitsgemeinschaft „Junge alevitische Frauen in Deutschland“. Die Arbeitsgruppe ist eine Plattform, auf der Mädchen und junge Frauen anhand von Seminaren, Workshops und Diskussionsveranstaltungen das Thema Geschlechterungleichheit durchleuchten. Dadurch soll eine objektive Aufarbeitung fernab von hiesigen und traditionellen Werten und Normen stattfinden. Diese AG soll sich in Bündnissen und auch eigenständig für die Rechte von Frauen einsetzen.

  • Humane Hilfestellung

    Es soll ein bundesweit fundierender Arbeitskreis gegründet werden, welcher die Intention verfolgt, eine organisierte Bewegung mit akuter, humaner Hilfestellung zu erzeugen. Der Arbeitskreis soll die einheitliche Planung der jeweiligen Hilfestellung festlegen und anschließend an die regionalen Helfer_innen weitergeben. Um den einzelnen Regionalvorständen die Hilfe zu erleichtern und für eine effektivere humanitäre Hilfe zu sorgen, sollen je Region mindestens fünf Helfer_innen festgelegt werden. Diese werden die Arbeitsanweisungen des bundesweiten Arbeitskreises in die Wege leiten. Der bundesweite Arbeitskreis, soll aus jeweils zwei der fünf Regionalvertreter_innen bestehen.

  • Organisation mit Gefährdungspotential

    Der BDAJ Bundesvorstand wird ein Konzept vorbereiten, welches sich mit der Aufklärung über Organisationen mit Gefährdungspotenzial für die alevitische Community beschäftigt. Insbesondere soll der Bundesvorstand eruieren, inwieweit die Ortsjugenden bei alltäglichen Problemen, die ihren Ursprung in solchen Organisationen haben, geholfen werden kann.

  • 2016 – Kulturjahr Bağlama und Tembûr

    Die Bundeskonferenz des BDAJ ruft das kommende Jahr als „2016 - Kulturjahr Bağlama“ aus. Die verschiedenen Organe des Verbandes konzipieren dazu passende Aktionen und Projekte. Insbesondere liegt der Fokus dabei darauf, das Instrument und die für uns wichtigen Hintergründe einer möglichst breiteren Bevölkerungsgruppe vorzustellen und eigene Bağlama-Spieler_innen in geeigneter Weise weiterzubilden.